Abteilungen berichten


      24 Stunden-Schießen in Gengenbach

         Lukas, Markus, Daniel und Thomas im Dauertest

 

Zum 24-Stunden-Schiessen hatte der Schützenverein von Gengenbach eingeladen und wieder Mal hatten sich vier „mutige“ Albbrucker Pistolenschützen auf den Weg gemacht um sich dieser Herausforderung zu stellen. Schon der Anfahrtsweg war eine Gemütsprobe (wie schon die Jahre davor), zuerst Stau in Freiburg, dann hilflos verfahren in Offenburg, zuletzt die richtige Zufahrt zum Schützenhaus nicht gefunden aber doch noch 10 Minuten vor Beginn des Schießens rechtzeitig angekommen, dank eines Navis mit der Stimme von Frau Armbruster, die nicht zum ersten Mal verirrte Schützen zum Schießstand navigieren musste.

Da die Einteilung so abgeändert war das die Albbrucker nicht als Erste schießen mussten konnten in aller Ruhe die Schlafsäcke ausgeladen und das Zelt der Höck-Zwillinge aufgestellt werden. Beim darauf folgendem Gewitterregen wurde dieses auch gleich auf seine Dichtigkeit geprüft.

Die Einteilung der Mannschaften wurde nach der angegebenen Leistung der einzelnen Schützen vorgenommen. Das heißt ein sehr guter Schütze, ein guter Schütze, ein weniger guter Schütze und ein Anfänger bildeten eine Mannschaft, egal ob Pistolen- oder Gewehrschütze. So war alles bunt gemischt und keiner konnte sagen wer denn schlussendlich ganz vorne stehen würde. Alle 4 Stunden mussten 40 Schuss in 60 Minuten abgegeben werden, man hatte also immer eine Pause von 3 Stunden um gemütlich einen Flammkuchen zu verdrücken, Wickinger-Schach zu spielen oder sich einen Cocktail in den verschiedensten Farben zu gönnen.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Daniel erzielte einen Schnitt von 341,8 Ringen, bestes Ergebnis war eine 353. Lukas hatte einen Schnitt von 359,67 sein Bestergebnis waren 370 Ringe. Der Schnitt von Markus lag bei 360,33 auch er konnte 370 Ringe als beste Leistung vorweisen. Thomas erreichte einen Schnitt von 375,00 sein bestes Resultat waren 381 Ringe, geschossen nachts zwischen 3 und 4 Uhr!

Mit den jeweiligen Mannschaften belegten alle hintere Plätze, trotzdem fiel bei der Preisverteilung für jeden etwas ab.

Um 14.00 Uhr ging es dann auf die Heimfahrt, nicht ohne vorher versprochen zu haben: „Nächstes Jahr kommen wir wieder“

 

T.A

Gengenbach

Landesmeisterschaft in Buchholz

Luftpistole Altersklasse

 Wie immer fand die Landesmeisterschaft in der Disziplin Luftpistole Altersklasse in Buchholz statt.  Am 24. Juni versuchten Artur Kuder, Harald Köpke, Artur Stephan und Thomas Albiez ihr Glück. Als Mannschaft wären eigentlich Harald, Artur S. und Thomas gemeldet gewesen aber ein Computerfehler in den Tiefen der unergründlichen Datenbanken von Kreis oder Land hatten sich geweigert Thomas und Artur S. als berechtigte Schützen anzusehen. Somit gab es für die Zwei keine Startkarten und es hätte auch keine Mannschaft gegeben wenn nicht alle Hebel in Bewegung gebracht worden wären um diesen Fehler doch noch zu bereinigen.

So durften Thomas und Artur S. doch noch an der LM teilnehmen, zwar ohne reguläre Startkarte dafür mit dem Segen der höchstmöglichen Instanz. Die Mannschaft wurde vor Ort nachgemeldet und alles schien wieder im Lot.

Zu den Wettkämpfen:

Thomas hatte sich mit 372 Ringen die Qualifikation zur „Deutschen“ vorgenommen. Doch an diesem Tag lief es gar nicht. Mit 368 Ringen blieb er unter seinen Möglichkeiten, zumindest erreichte er mit diesem Ergebnis in seiner Altersklasse noch den 3ten Platz. Auch Harald war mit seinen 362 Ringen nicht zufrieden. Er kam auf Platz 11. Artur S. erging es nicht besser. Im Gegenteil; alles schien sich gegen ihn zu wenden, mit 250 Ringen war er restlos bedient. Da half auch das Mitleid von den Schützenkameraden wenig.

Bei der Suche nach dem Mannschaftsergebnis im hinteren Teil der Liste konnte Albbruck dann gar nicht gefunden werden. Böse Zungen behaupteten gar, unter einer bestimmten Ringzahl würden keine Ergebnisse ausgedruckt. Doch das wollte Thomas so nicht hinnehmen; innerhalb der Einspruchsfrist wurde im Wettkampfbüro vorgesprochen und siehe da, wieder mal war Albbruck in der Datenflut untergegangen oder einfach vergessen worden. Umso größer dann die Überraschung als bei der Siegerehrung die Mannschaft aus Albbruck plötzlich auf dem Treppchen stand und die Bronze-Medaille ausgehändigt bekam. Höchstwahrscheinlich waren unsere zwei Arturs vertauscht worden, Artur Kuder hatte 321 Ringe erzielt und so ganz unbewusst zu einer weiteren Medaille für Albbruck beigetragen. „Leider“ war die Einspruchsfrist vorüber und unseren Albbrucker Schützen blieb nichts anderes übrig als diese Platzierung anzunehmen.

T.A. 


Landesmeisterschaft in Müllheim

 Luftpistole Junioren

 Am 24. Juni fand die LM für unsere Junioren mit der Luft- und der Sportpistole statt. Da die letzten Jahre auch schon auf dieser Anlage die LM durchgeführt wurde war es für Lukas und Markus Höck nichts Neues. Wie „alte Hasen“ gingen sie einmal durch die  ganze Schießanlage um Betreuer und Trainer, bekannt vom Landeskader, zu begrüßen. Nach der Waffenkontrolle wurde es dann ernst; im Untergeschoss wartete der Luftpistolenstand auf die Junioren von Südbaden.

Da die Höck-Brüder auf Stand 3 und Stand 9 schießen mussten und nicht von Thomas gleichzeitig betreut werden konnten hatte sich Artur Stephan bereit erklärt mitzukommen und bei Lukas als Coach einzuspringen. Somit war man optimal für diesen Wettkampf gerüstet. Dem Leistungsvermögen nach lagen die Vorgaben des Trainers bei über 360 Ringe, die Qualifikationsringzahl für die Deutsche Meisterschaft mit 347 Ringen war da eher unbedeutend.

„Volle Konzentration Männer“ war dann auch die Devise mit der nicht nur die

Fußball Nationalmannschaft sondern auch die beiden Höcks zu Werke gingen. Beim viertelstündigen Probeschiessen wurde das Schussbild analysiert und die Visierung entsprechend korrigiert.

Die ersten zwei Serien zeigten das die Höck-Brüder dem Leistungslevel von

Kaderschütze Sebastian Müller (amtierender deutscher Meister mit der olympischen Schnellfeuerpistole!) in nichts nachstanden. Seine 92 und 89er Serien konnte Lukas mit 90 und 91 und Markus sogar mit zwei 93er Serien kontern, wobei Markus die zweite Serie mit einer 7 beendete und da noch mindestens 2 Ringe liegen ließ. In der dritten Serie steigerte sich Lukas noch auf 94 Ringe um dann mit einer 89 auszuschießen.

Markus musste der hohen Konzentrationsarbeit zu Anfang Tribut zollen, immer mehr 8ter vergrößerten sein Schussbild und mit 89 und 87 musste er seinen Wettkampf beenden. Schlussendlich konnte Markus 362 und Lukas 364 Ringe, knappe 2 Ringe hinter Landesmeister Sebastian Müller, vorweisen. Für Lukas ärgerlich: Mit einer 10 anstatt einer 8 als letzten Schuss wäre er Landesmeister geworden.

Am Nachmittag trat Lukas dann mehr oder weniger unvorbereitet mit der Sportpistole an da hauptsächlich die Disziplin Luftpistole trainiert worden war. Da die Sportpistolenwettkämpfe bei der „Deutschen“ in München terminlich nicht mit der Luftpistole zusammenpassen hatte Lukas sich dazu entschlossen diese Disziplin auszulassen.

Mit 267 Ringen in der „Präzision“ und 265 Ringen im „Duell“ kam er dann trotzdem auf eine Gesamtringzahl von 532 Ringen was ihm einen überraschenden dritten Platz bescherte.

Mit zwei äußerst zufriedenen Betreuern konnte dann nach der Siegerehrung der Heimweg angetreten werden.

 


   Landesmeisterschaft in Müllheim

Freie Pistole

 Am 10 Juni hieß es für die Albbrucker Pistolenschützen Artur Kuder, Artur Stephan

und Thomas Albiez antreten zur LM mit der freien Pistole. Bei schönstem Wetter

versuchten die Drei mehr oder weniger erfolgreich die 60 Schüsse in der Mitte der

Scheibe zu platzieren. Zum Ende des Wettkampfes kam dann noch leichte Hektik auf

als sich Artur S. in der Wettkampfzeit irrte und die letzten Schüsse unter Zeitdruck

abgeben mußte.

Zum Ergebnis:

Thomas 527 Ringe Platz 1, Artur K. 362 Ringe Platz 6,  Artur S. 350 Ringe Platz 17,

Mit einer Gesamtringzahl von 1239 erreichten die Albbrucker Schützen sogar noch

den 3ten Platz.

Nicht erwähnenswert:

Der Rückstand zu der Stühlinger Mannschaft auf Platz 1 betrug über 230 Ringe.

Von den fünf gemeldeten Mannschaften fielen zwei wegen Krankheit und technischem

Defekt aus.

Egal, Albbruck war komplett angetreten und hatte alle Kugeln auf den Scheiben

untergebracht. Somit durfte man an der Siegerehrung stolz die Bronce-Medallie

entgegen nehmen

 

T.A.

LM FP18

100 Schuss-Turnier in Roßwangen

 Wie letztes Jahr waren die Albbrucker Pistolenschützen der Einladung zum 100

Schuss-Tunier in Roßwangen gefolgt und so machten sich am 14. April Artur S.,

Daniel, Wilfried, Christine, Thomas, Lukas und Markus auf den Weg Richtung

Rottweil. Auch dieses Mal wurde am Vormittag der Lift-Testturm von Thyssen

Krupp besichtigt. Stand man beim vorjährigem Besuch noch auf einer Baustelle,

war dieses Mal der Turm vollständig fertiggestellt und mit 8 Meter/Sec. ging es

auf die Aussichtsplattform in was weiß ich wieviel Meter Höhe. Bei schönstem

Sonnenschein hatte man einen herrlichen Rundumblick so das auch die

Schweizer und Österreicher Alpen zu erkennen waren. Da das Geländer nur aus

einer Glasscheibe bestand kam schon beim ein oder anderen ein Gefühl von

Angst auf, mit Höhenangst ist diese Plattform sicher nicht der beste

Aufenthaltsort.

Nachdem uns der Lift wieder auf ebenen Boden gebracht hatte fuhren wir weiter

zum Roßwangener Schützenhaus wo wir schon erwartet wurden. Nach einer

freudigen Begrüßung und einer Besichtigung der Schießstände konnte das

Mittagessen eingenommen werden.

Danach hieß es Start frei für 100 Schuß mit der Luftpistole in 120 Minuten.

Durch die elektronische Anlage mußte keine Scheibe gewechselt werden und

man konnte sich voll auf das Schiessen konzentrieren. So konnten sich auch die

Ergebnisse sehen lassen:

Daniel 856 Ringe Platz 15, Thomas 928 Ringe Platz 1, Wilfried 889 Ringe Platz

15, Artur 813 Ringe Platz 33, Markus 901 Ringe Platz 1, Lukas 891 Ringe Platz

2, Christine 808 Ringe Platz 8.

Mit der Mannschaft kam Albbruck 1 auf den 3ten Platz, Albbruck 2 belegte Platz

11.

Erschöpft aber zufrieden genehmigte man sich danach noch Kaffee und Kuchen

um sich dann gemütlich auf den Heimweg zu machen.

Nachfolgend noch ein paar Impressionen des Ausflugs.

 


Kreismeisterschaft „freie Pistole“

Erkenntnisse und Erfahrungen bei der Kreismeisterschaft

Am Samstag den 7. April fand auf der Schiessanlage in Waldshut die

Kreismeisterschaft mit der freien Pistole statt. Gerade mal 8 Schützen hatten

sich eingefunden um in der „Königsdisziplin“ der verschiedenen Pistolenarten

den Kreismeister zu ermitteln. Unter ihnen drei Albbrucker Schützen die sich

spontan dazu entschlossen hatten auch als Mannschaft anzutreten. Da ansonsten

nur noch eine Mannschaft aus Stühlingen am Start war und ein Platz auf dem

Treppchen sicher war, konnten also Artur Kuder, Artur Stephan und Thomas

Albiez ohne großen Druck loslegen.

Während Artur K. und Thomas in Sachen freie Pistole alte Hasen waren hatte

Artur S. in den letzten zwei Wochen einen Schnellkurs in dieser Disziplin

durchlaufen und die Trainingsergebnisse sahen verhältnismäßig gut aus. Doch

nicht umsonst genießt die freie Pistole den größten Respekt unter den

Pistolenschützen. Denn mit 50 Meter ist die Entfernung zur Scheibe nicht nur

weit, auch die Zehn mit einem Durchmesser von 5 Zentimeter ist verschwindend

klein und geringste Fehler beim Auslösen des Schusses werden gnadenlos

bestraft. Nun, unsere Albbrucker Pistolenschützen waren trotz den hohen

Anforderungen guter Dinge und angesichts des frühlingshaften Wetters sah man

positiv dem Wettkampf entgegen.

Doch zwei Wochen Training mit der freien Pistole ist dann doch sichtlich zu

wenig. Blieb das Ergebnis bei Thomas noch im angestrebten Rahmen (530

Ringe) flogen die Kugeln bei den zwei Arturs Schuss für Schuss um das

„Schwarze“ herum, sorgten bei den Schützen und später beim Zählen der Ringe

für Kopfzerbrechen und lies sich einfach nicht abstellen. Ruhiges Halten,

gefühlvolles Abziehen, gleichmäßige Muskelspannung und konsequentes

Nachhalten, all das konnte nicht mehr vollständig abgerufen werden. Trotzdem

wurde bis zum Schluss gekämpft was natürlich für die kommende

Landesmeisterschaft hoffen lässt. Letztendlich war man den angestrebten 450

Ringen (Artur K. 390 und Artur S. 352 Ringe) so weit weg wie die Scheibe vom

Schützen und mit über 200 Ringen Rückstand belegte die Albbrucker

Mannschaft den zweiten Platz hinter den Stühlinger Kameraden.

Mit noch größerem Respekt vor dieser Disziplin und der Gewissheit noch etwas

mehr Zeit in das Sportgerät „freie Pistole“ investieren zu müssen fuhr man

wieder zurück ins heimische Schützenhaus.

 

T.A

KM FP 2018
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen