GRATULATION!
Die Einladungen zur Deutschen Meisterschaft sind eingetroffen.
Folgende Pistolenschützen haben sich qualifiziert:
Luftpistole: Tobias Lüttin, Dominik Hoggenmüller und Thomas Albiez
Sportpistole: Tobias Lüttin
Freie Pistole: Marvin Dumke, Thomas Albiez
Der Schützenverein wünscht allen Teilnehmern gute Ergebnisse und vor allem viel Spaß.
Marvin beim Finale der Jugendverbandsrunde in Frankfurt vom 23.07. bis 25.07.10
Ein Bericht von Thomas Albiez
Zusammen mit seinen Mannschaftskollegen Michael Schwald und Cedric Burghardt hatte sich Marvin in der Disziplin Freie Pistole zum Finale der Jugendverbandsrunde in Frankfurt qualifiziert. So machten wir uns am Freitag Morgen auf den Weg zum hessischen Landesleistungszentrum. Hier wurden wir mit einer 50 Meter-Halle inklusive elektronischer Anlage überrascht. Da macht das Einschießen bzw. Training gleich nochmal so viel Spaß. Die Trainingszeit wurde natürlich voll ausgenutzt, um Strategie und Taktik für den einzelnen Schützen festzulegen. Erst nach einem Abendessen beim Italiener ging es dann ins 4-Sterne Hotel.
Am Samstag um 9.00 Uhr hieß es dann Start für 60 Schuss mit der Freien Pistole. Alle drei haben mächtig gekämpft doch der berühmte Knoten wollte nicht platzen. Zumindest wurde alles versucht; von Pausen am Stand über Trockenanschläge bis zur Rücksprache mit dem Trainer. Jeder blieb unter seinen Vorgaben, wenn auch nur knapp.
Michael: 533 Ringe (Platz 1 in der Einzelwertung), Marvin: 494 Ringe und Cedric mit seinen 15 Jahren 474 Ringe.
Am Ende war es dann doch der erhoffte Platz auf dem Treppchen, denkbar knappe 10 Ringe hinter der zweit platzierten Mannschaft. Da dieses Finale von RWS gesponsert wurde, bekamen die drei Erstplatzierten Preise in Form von Munition. Den Abschluss dieses erfolgreichen Tages bildete ein Abendessen mit allen Teilnehmer aus Südbaden. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es dann am Sonntag gestärkt auf den Heimweg.
Marvin Dumke
beim Ranglistenschießen vom 11. - 13.06.10 in München
Ein Bericht von Thomas Albiez
Rechtzeitig zum Einschießen bzw. Training um 16.00 Uhr kam ich mit meinen Schützlingen Carolin Klumpp aus Murg und Marvin Dumke auf der Olympia-Schießanlage in München an. Nach 80 Trainingsschüssen mit der Luftpistole war Marvins Schussbild optimal eingestellt. Schon hier konnte man erkennen das er in Bestform war. Doch Training und Wettkampf sind bekannter weise zwei verschiedene Sachen.
Am Samstagnachmittag stand dann der erste Wettkampf an. Da Marvin in der Junior B-Klasse schießt, musste er erstmals 60 Wettkampfschüsse abgeben. Serie um Serie wurde abgearbeitet. Hier die einzelnen Serien: 91, 92, 88, 94, 93, 94
Mit einem Gesamtergebnis von 552 konnte Marvin zufrieden vom Stand gehen.
Da zeitgleich mit den Ranglistenwettkämpfen auch die Ausscheidungen für die Weltmeisterschaft stattfanden, war die gesamte Elite vor Ort - sämtliche Nationalkaderschützen und ihre Trainer waren anwesend. So gab es für mich das eine oder andere freudige „Hallo“ und die Erinnerungen an alte Zeiten wurden wach. Marvin nahm die Gelegenheit war, Spitzenschützen bei der Arbeit zu beobachten.
Am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr stand dann der zweite Wettkampf auf dem Programm. Beim Probeschießen setzte Marvin mit einer 97-Serie neue Maßstäbe. Diese Superserie veranlasste ihn, allen Vorgaben zum Trotz (und zum Schrecken des Trainers), vorzeitig den Start-Knopf zu drücken und den Wettkampf zu beginnen. Nach 40 Schuss stand Marvin genau auf den angestrebten 370 Ringen. Als er mit zwei guten 95-Serien abschloss, standen 560 Gesamtringe auf seinem Monitor. Dieses Ergebnis war mehr als erwartet und so konnte Marvin stolz seine Luftpistole einpacken.
Auch Carolin hatte zeitgleich ihre 40 Schuss abgegeben und ihr mittelmäßiges Ergebnis vom Vortag mit hervorragenden 361 Ringen vergessen lassen.
Somit ging es dann froh gelaunt und breit grinsend auf den Heimweg. Auch hier blieb uns das Glück hold, oder lag es am kindlichen Gemüt meiner 16- und 17jährigen Mitfahrern, das den Kontrolleur der Fähre Meersburg-Konstanz dazu bewegte, sie als unter 14jährige einzustufen und die Kinderermäßigung geltend zu machen? So kam es, dass die Schützen wesentlich jünger zu Hause ankamen als sie gegangen waren, im Gegensatz zum Trainer der dieses Wochenende wieder um Jahre gealtert war.
Ausflug Lupischützen in die Schweiz
Ein kleiner Trupp von 5 Personen, davon drei Schützen (Artur, Norbert, Wolfgang), fuhren am 16.07.10 von Waldshut mit dem Zug nach Zermatt in die schöne Schweizer Bergwelt.
Nach Zimmerbezug und kleinem Imbiss ging es mit der Zahnradbahn hinauf auf den 3100m hohen Gornergrat. Dort hatten wir bei herrlichem Wetter einen traumhaft schönen Ausblick auf mehrere 4tausender und natürlich das berühmte Matterhorn, welches sich kurzfristig ohne Kappe zeigte.
Nach einem kleinen Dorfrundgang und gutem Abendessen war der Tag auch schon vorbei.
Am Samstag wartete der eigentliche Höhepunkt auf uns: die Fahrt mit dem langsamsten Schnellzug der Welt, dem Glacierexpress.
Um 10:00 Uhr startete der Zug mit den tollen Panoramawagen in Richtung St.Moritz.
Über viele Brücken, Viadukte und durch allerlei Tunnels führte die Fahrt über Brig, Oberalppass, Disentis, Rheinschlucht, Reichenau nach Chur.
Eine Lok der Rhätischen Bahn übernahm dann den Zug in Richtung Engadin über
Thusis, Tiefencastel, das tolle Landwasserviadukt, Albulatunnel, Samedan nach St.Moritz,
das wir nach anstrengenden aber auch tollen 8 Stunden Zugfahrt abends erreichten.
Während der Fahrt wurde viel wissenswertes über die einzelnen Regionen, die der Zug durchfuhr, erzählt. Dafür bekam jeder einen Ohrhöhrer an seinem reservierten Platz.
Am Bahnhof wurden wir mit dem Hotelbus abgeholt.
Nach einem guten Abendessen, kleinen Gewitter, gingen wir, doch etwas müde, auf
die Zimmer.
Am nächsten Morgen lachte wieder die Sonne vom blauen Engadiner Himmel.
Wir erkundeten die schöne Umgebung des “Dorfes“, welches fast nur aus Hotels besteht.
Norbert war fasziniert von den “Schlitten“ der Reichen, die man haufenweise sieht.
Am Mittag hieß es wieder Abschied nehmen von einer Region mit vielen Sehenswürdigkeiten und toller Landschaft.
Die Rhätische Bahn brachte uns wieder nach Chur, die SBB über Zürich zurück nach Waldshut.
Fazit: Es war ein toller aber auch anstrengender Kurzurlaub.

W.Jenne
Freundschaftsttreffen Albbruck – Ebnat-Kappel
Am Samstag, den 19.Juni 2010 erwarteten die Albbrucker Lupi-Schützen ihre
Schützenfreunde aus Ebnat-Kappel.
Gegen 9:00 erreichten etwa 18 Ebnat-Kappler das Schützenhaus.
Nach freudiger Begrüßung und einem Nußzopf-Frühstück wurde mit freundlicher Unterstützung der Bogenabteilung ein kleiner Wettkampf mit Pfeil und Bogen ausgetragen. Außer auf eine Scheibe, schoss man auch auf ein Wildschwein, was trotz schlechter Witterung viel Spaß bereitete.
Zur Stärkung wurden Fleischkäse und Würste gereicht.
Nach 13:00 fuhr man an das Stauwehr Dogern, von dort per Fuß zum Kernkraftwerk Leibstadt, wo Artur eine Führung organisiert hatte.
Im Infocenter begrüßten und drei Damen, zeigten zuerst Filme über das KKW.
Danach, aufgeteilt in drei Gruppen, erklärten sie uns an Modellen den Aufbau und die Arbeitsweise des Atommeilers, ebenso die Entsorgung der Brennelemente
Nach einer kurzen Trinkpause ging es durch eine Sicherheitsschleuse auf das eigentliche Gelände des KKW. Vorbei an den großen Trafos erreichten die Besucher den Kühlturm, in den man über eine Treppe hineingehen konnte. Da dort 100% Luftfeuchtigkeit herrschten, waren die Kleider binnen kurzer Zeit feucht.
Der Rundgang führte durch das Areal weiter zum Kommandoraum, von wo aus der Meiler gefahren wird.
Dann, nach ca. 2,5 Std., wieder zurück im Infocenter, verabschiedeten uns die Damen und man traf sich wieder im Schützenhaus.
Nun hieß es Lupi schießen. Aber nicht mit eine normalen Waffe, sondern mit einem Unikat mit gewendeltem Lauf. Keiner der Gäste hatte jemals eine solche Waffe in den Händen gehalten. Dementsprechend lustig war der kleine Wettkampf, der mit dieser Pistole geschossen wurde.
Da der Hunger danach groß war, besorgten Artur und Peter das Abendessen, welches allen sehr gut schmeckte.
Zum Abschluss gab es noch eine kleine Siegerehrung für die beiden geschossenen Disziplinen.
Die Besten des Bogenwettbewerbes bekamen Urkunden.
Beim Lupischiessen wurden zwei Ehrenscheiben ausgeschossen
Danach hieß es Abschied nehmen, nach einem trüben aber doch ereignisreichen Tag.
Wolfgang Jenne
| Rangliste Sportpistole Rundenwettkämpfe 2010 | ||||||||||||||
| Rang | Name | 1.RWK | 2.RWK | 3.RWK | 4.RWK | 5.RWK | 6.RWK | Durchschnitt | Gesamt | |||||
| 1 | Thomas Albiez | 249 | 262 | 278 | 273 | 265,50 | 1062 | |||||||
| 2 | Tobias Lüttin | 269 | 273 | 260 | 248 | 262,50 | 1050 | |||||||
| 3 | Jens Asal | 267 | 274 | 247 | 260 | 262,00 | 1048 | |||||||
| 4 | Norbert Ebin | 239 | 244 | 274 | 273 | 257,50 | 1030 | |||||||
| 5 | Artur Kuder | 214 | 265 | 220 | 191 | 222,50 | 890 | |||||||
| 6 | Peter Deutschkämer | 207 | 219 | 241 | 176 | 210,75 | 843 | |||||||
| 7 | Dominik Hoggenmüller | 180 | 164 | 95 | 234 | 243,25 | 673 | |||||||
| 8 | Nadine Ebner | 126 | 172 | 185 | 162 | 161,25 | 645 | |||||||
| 9 | Franz Würth | 0 | 201 | 208 | 0 | 204,50 | 409 | |||||||
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Sportpistolenschützen gegen St.Blasien und Säckingen erfolgreich!
Am 29.05.10 ging es nach St. Blasien. Dort erzielte Thomas Albiez mit 278 Ringen das
beste Ergebnis, gefolgt von Norbert Ebin mit 274 Ringen. Tobias Lüttin kam auf 260
Ringe und Jens Asal war mit 247 Ringen das Streichergebnis. Gesamtergebnis: 812.
Sieg für Albbruck mit 18 Ringen Vorsprung.
Am 26.06.10 traf man sich dann in Säckingen. Bei herrlichem Wetter schossen Norbert
und Thomas je 273 Ringe. Jens kam auf 260, Tobias war diesmal letzter mit 248 Ringe.
Er hatte kurzfristig die Munition gewechselt und weder Schütze noch Waffe kamen damit
zurecht. Doch auch die Säckinger Schützen hatten ihre Probleme und so gewann Albbruck
mit einem Gesamtergebnis von 806 Ringen.
Der bisherige Wettkampfdurchschnitt: Thomas 265,5
Tobias 262,5
Jens 262,0
Norbert 257,5
Marvin Dumke
beim Ranglistenschießen vom 11-13.06.10 in München
Ein Bericht von Thomas Albiez
Rechtzeitig zum Einschießen bzw. Training um 16.00 Uhr kam ich mit meinen Schützlingen
Carolin Klumpp aus Murg und Marvin Dumke auf der Olympia-Schießanlage in München an. Nach 80 Trainingsschüssen mit der Luftpistole war Marvins Schussbild optimal eingestellt. Schon hier konnte man erkennen dass er in Bestform war. Doch Training und Wettkampf sind bekannter weise zwei verschiedene Sachen.
Am Samstagnachmittag stand dann der erste Wettkampf an. Da Marvin in der Junior B-Klasse schießt, musste er erstmals 60 Wettkampfschüsse abgeben. Serie um Serie wurden abgearbeitet. Hier die einzelnen Serien: 91, 92, 88, 94, 93, 94
Mit einem Gesamtergebnis von 552 konnte Marvin zufrieden vom Stand gehen.
Da zeitgleich mit den Ranglistenwettkämpfen auch die Ausscheidungen für die Weltmeisterschaft stattfanden, war die gesamte Elite vor Ort - sämtliche Nationalkader Schützen und ihre Trainer waren anwesend. So gab es für mich das eine oder andere freudige „Hallo“ und die Erinnerungen an alte Zeiten wurden wach. Marvin nahm die Gelegenheit war, Spitzenschützen bei der Arbeit zu beobachten.
Am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr stand dann der zweite Wettkampf auf dem Programm. Beim Probeschießen setzte Marvin mit einer 97-Serie neue Maßstäbe. Diese Superserie veranlasste ihn, allen Vorgaben zum Trotz (und zum Schrecken des Trainers), vorzeitig den Start-Knopf zu drücken und den Wettkampf zu beginnen. Nach 40 Schuss stand Marvin genau auf den angestrebten 370 Ringen. Als er mit zwei guten 95-Serien ab schloss, standen 560 Gesamtringe auf seinem Monitor. Dieses Ergebnis war mehr als erwartet und so konnte Marvin stolz seine Luftpistole einpacken.
Auch Carolin hatte zeitgleich ihre 40 Schuss abgegeben und ihr mittelmäßiges Ergebnis vom Vortag mit hervorragenden 361 Ringen vergessen lassen.
Somit ging es dann froh gelaunt und breit grinsend auf den Heimweg. Auch hier blieb uns das Glück hold, oder lag es am kindlichen Gemüt meiner 16- und 17jährigen Mitfahrern, das den Kontrolleur der Fähre Meersburg-Konstanz dazu bewegte, sie als unter 14jährige einzustufen und die Kinderermäßigung geltend zu machen? So kam es, dass die Schützen wesentlich jünger zu Hause ankamen als sie gegangen waren, im Gegensatz zum Trainer der dieses Wochenende wieder um Jahre gealtert war.
Ergebnisse Bezirksmeisterschaften Lupi, Spopi, Freie Pistole
Wer steht auf dem Treppchen?
Luftpistole:
Platz 1 Nadine Ebner 321 Ringe
Platz 1 Thomas Albiez 384 Ringe
Platz 2 Marvin Dumke 361 Ringe
Platz 2 Tobias Lüttin 353 Ringe
Platz 3 Dominik Hoggi 350 Ringe
Mannschaft:
Platz 2 Albiez, Ebin, Wieser, (6 Ringe fehlten auf Platz 1)
Sportpistole:
Platz 1 Tobias Lüttin 518 Ringe
Freie Pistole:
Platz 1 Thomas Albiez 524 Ringe
Platz 2 Marvin Dumke 501 Ringe
GRATULATION!
Für die Landesmeisterschaft ein ruhiges Händchen und einen kühlen Kopf wünscht
euch
OSM Thomas Albiez.
Rundenwettkämpfe Kreis Sportpistole
Nach Säckingen auch gegen Murg erfolgreich!
Nachdem die Sportpistolenmannschaft aus Albbruck, bestehend aus Tobias Lüttin, Jens Asal, Thomas Albiez und Norbert Ebin, gegen Säckingen gewonnen hatte, ging es nun gegen Murg. Diese mussten durch einen Krankheitsfall bedingt mit einem Ersatzschützen antreten. Da alle Albbrucker sich gegenüber dem ersten Rundenwettkampf verbesserten, kam es nicht zu dem erwarteten knappen Ergebnis. Tobias, der sich in Murg wie zu Hause fühlt - findet hier doch wöchentlich das Stützpunkttraining des Landeskaders statt, kam mit 273 Ringen zu einem beachtlichen Ergebnis. Jens setzte dem aber noch eines drauf und ging mit 274 Ringen vom Stand. Thomas kam mit dem Tagesbestergebnis in der Disziplin Präzision und 262 Gesamtringen auf den dritten Platz. Auch Norbert verbesserte sich um fünf Ringe auf 244. So kam die Mannschaft zum ersten Mal auf ein Gesamtergebnis von über 800 Ringen. Mit Spannung werden die nächsten Wettkämpfe erwartet.
Thomas Albiez
Durch konstantes Training und einen starken Leistungswillen hat sich Marvin diese seltene Gelegenheit, sich mit Schützen aus dem Nationalkader zu messen, erarbeitet. Mit der Luftpistole ist er aus der 1. Mannschaft bereits nicht mehr wegzudenken (steht auf Position 2) und mit der Freien Pistole ist Marvin auf dem besten Weg, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Die Ranglistenwettkämpfe finden in Suhl (Thüringen) und München statt. Dieser Bericht schrieb ein sehr zufriedener Trainer.
Thomas Albiez
Chronologischer Kurzbericht vom D1–Lehrgang in Steinbach vom 6. – 7. März
|
Thomas Albiez
SETZLISTE_2010_Abschluss_RW.pdf
2. Platz beim Finale Bezirksliga Luftpistole
Am 6. Februar war das Finale der Bezirksliga Luftpistole in Wehr.
Im Halbfinale traf Albbruck auf die Mannschaft aus Wehr. Geschwächt durch einen Ersatzschützen konnte die SSG Wehr keinen nennenswerten Widerstand leisten und Albbruck gewann diesen Wettkampf 4:1. Die besten Ergebnisse erzielten „Doktor Hoggi“ mit 354 und Thomas Albiez mit 382 Ringen.
Der Favorit ESV Weil, ehemaliger Zweitverein von Thomas Albiez, war dann im Finale der Gegner gegen den es zu bestehen galt. Trotz einer immensen Leistungssteigerung von Marvin Dumke mit 356, Norbert Ebin mit 358 und Artur Kuder mit 342 Ringen, zog der SV Albbruck letztendlich den Kürzeren und musste sich mit 2:3 geschlagen geben. Ein Sieg wäre im Bereich des Möglichen gewesen, hatten doch beide Vereine mit 1784 dieselbe Gesamtringzahl und damit das Tageshöchstresultat geschossen. Aber auch der 2. Platz reicht für das Erreichen des Relegationswettkampfes der Landesliga am 06. März in Buchholz. Mit einem silbernen Pokal und Anstecknadeln ging es dann frohgelaunt nach der Siegerehrung wieder nach Hause.
Thomas Albiez
Luftpistolen - Freundschaftsschießen in Ebnet-Kappel
Am 16.01.2010 fuhren 11 Pistolenschützen (wirklich 11 Stück!) nach Ebnet-Kappel zu den Toggenburger Luftpistolen-Meisterschaften.
Der 1. Vorstand unserer Schweizer Schützenkollegen Christoph Rickli und Vereinsmanager
Markus Maier waren sehr erfreut und hießen uns willkommen.
Nach einer kleinen Stärkung in Form von Kaffee oder Cola konnte es dann losgehen.
Der Schießstand in Ebnet-Kappel ist ganz nach schweizer Art in einen Luftschutzbunker integriert, optimal ausgeleuchtet und immer für Höchstleistungen gut (2003 gewann hier Thomas Albiez mit bisher unübertroffenen 390 Ringen.)
Nun, ganz so gut waren die Ergebnisse dieses Mal nicht, trotzdem konnten alle Schützen mehr als zufrieden sein. Überraschung des Tages war Tobias Lüttin, der aus heiterem Himmel 364 Ringe schoss und somit sein volles Leistungspotential zeigte.
Andere Ergebnisse waren zwar nicht so hoch, aber umso erfreulicher für die Schützenkameraden. An dieser Stelle noch mal einen Dank an Franz Würth der mit einer Runde Kaffee seine 333 Ringe feierte. Hier die einzelnen Ergebnisse:
N. Ebner 317 F. Würth 333 W. Jenne 338
L. Ortlieb 350 A. Kuder 352 J. Asal 354
D. Hoggenmüller 354 M. Dumke 358 N. Ebin 359
T. Lüttin 364 T. Albiez 383
Mit dem letzten Schuss vergab T. Albiez die Möglichkeit eine 100er- Serie zu schießen.
Nach reichhaltigem Mittagessen, das von den Schweizer Schützenkameraden spendiert wurde und von dem sogar Tobias satt wurde, saß man noch lange zusammen.
Hier noch einmal einen Dank an die Fahrer Wolfgang Jenne, Franz Würth und allen Unkenrufen zum Trotz Nadine Ebner.
Letzter Rundenwettkampf Bezirk Lupi am 10.01.2010
Albbruck – Kandern 4 : 1
Mit einem ungefährdeten Sieg über Kandern sicherte sich Albbruck I den 2. Platz und schießt am 06.02.2010 beim Finale gegen Wehr II. Mit 369 bzw. 336 Ringen lieferten Thomas Albiez und Marvin Dumke auf den Plätzen 1 und 2 ihre schlechtesten Wettkämpfe ab. Auf Stand 4 und 5 kamen Dominik Hoggenmüller und Artur Kuder auf ihren bisherigen Schnitt. Allein Norbert Ebin überraschte mit 363 Ringen. Trotzdem konnte Kandern kein Vorteil draus ziehen und nur Marvin musste sich geschlagen geben. Die mangelnde Spannung bei den Wettkämpfen konnte aber durch den Unterhaltungswert der Standaufsicht in Person von Manfred Lindacher ausgeglichen werden
Ein Bericht von Thomas Albiez
Sollte jemand den Bericht des vorletzten Wettkampfes (5:0 gewonnen!) vermissen, der wende sich bitte an Marvin Dumke und Dominik Hoggenmüller.
Zweiter Bezirksrundenwettkampf der 1. Luftpistolenmannschaft
Ein Bericht von Th. Albiez
Albbruck 1 : ESV Weil 3 2:3 2. Tabellenplatz ade!
Gegen eine taktisch gut aufgestellte Weiler Mannschaft hatten wir letztlich das Nachsehen. Sah es auch zwischenzeitlich für uns gut aus, so lag es allein am Tempo der Schützen auf Stand 3 - 5. Je größer die Nervosität, desto schneller wurde geschossen. Gegen Ende standen nur noch Weiler Schützen am Stand und mit den letzten Schüssen stand dann auch das Endresultat fest. Schade, ich hätte gerne meinen ehemaligen Kollegen eine Niederlage gegönnt. Aber wir treffen bestimmt wieder einmal aufeinander und da wir das jüngere Team sind, stehen die Chancen bestimmt nicht schlechter. Während Marvin mit 351 und ich mit 384 Ringen die Punkte holten, blieben Dominik, Norbert und Artur unter ihren Möglichkeiten. Immerhin fand bei Norbert die versprochene Leistungssteigerung statt, allein die sieben Ringe nützten dann doch nichts. Bei Dokter Hoggi (Neuer Spitzname von Horst Wünsch) und Artur lief gar nichts und die Ergebnisse lagen weit unter den erhofften 350 Ringen. Von den Leistungen der 2. und 3. Mannschaft hängt es jetzt ab, ob wir evtl. taktische Umstellungen vornehmen werden.
Rundenwettkämpfe 2009/10
Alle drei Pistolenmannschaften sind erfolgreich in die neue Runde gestartet. Unsere dritte Mannschaft mit Jens Asal, Nadine Ebner und Markus Wieser erreichte eine Gesamtringzahl von genau 1000. Die zweite Mannschaft erzielte mit einer geschlossenen Leistung (Wolfgang Jenne 353, Tobias Lüttin 352 und Lothar Ortlieb 351 Ringen) eine Gesamtergebnis von 1056 und sind damit Tabellenführer. Mit diesen Leistungen empfehlen sich alle drei Schützen als evtl. Ersatz für die 1. Mannschaft. Diese siegte glücklich gegen die Mannschaft aus Todtnau mit 3:2. Bemerkenswert die Leistung von Marvin Dumke mit 360 Ringen. Schlusslichter der Mannschaft sind mit jeweils 338 Ringen Artur Kuder und Norbert Ebin. Doch letzterer gibt sich kämpferisch. Sein Kommentar: „Beim nächsten Wettkampf müsst ihr euch warm anziehen.“ Man darf gespannt sein.
Vergleichswettkampf Luftpistole Iran – Südbaden
Ein Bericht von Thomas Albiez
Seit ich die Einladung zum Vergleichswettkampf Iran gegen Südbaden erhalten hatte, wartete ich mit Spannung auf diesen Wettkampf. Die iranische Nationalmannschaft absolvierte im Sommer ein Trainingslager in Hessen und suchte nach einem würdigen Gegner. Mit Abdullah Ustaoglu, Kathrin Pfundstein, Frank Armbruster, Christian Schebesta und meiner Wenigkeit hatte Südbaden eine schlagkräftige Gruppe zusammengestellt.
Am Samstag, den 12. September, trafen wir uns gegen 9.00 Uhr am Schützenstand des SSVg Brigachtal, außer Abdullah, der von Karlsruhe kommend den weitesten Weg hatte und bekanntlich morgens nicht aus dem Bett kommt. Pünktlich zum Wettkampfbeginn um 10.00 Uhr stand er dann grinsend mit seinem Pistolenkoffer in der Tür und erlöste unseren Landessportleiter, Richard Fellner, von der Angst, nur mit 4 Pistolenschützen antreten zu müssen.
Mit zehnminütiger Verspätung kam dann auch die Ansage: START. Ich begann mit einer 9, es folgten dann 10 Zehner am Stück (irgendwie flogen sie einfach hinein) und setzte meinen iranischen Gegner mit einer 99er Serie mächtig unter Druck. Seine zweite Serie war eine 89 und somit konnte ich den Vorsprung noch vergrößern und gewann diesen Wettkampf mit 382 zu 370 Ringen. Auch Abdullah ließ nichts anbrennen und holte mit sagenhaften 388 Ringen den zweiten Punkt für Südbaden.
Bei den Begegnungen 3 und 4 gingen die Punkte auf das Konto des Irans. Und so kam es jetzt auf die 5. Paarung an, den Schützen auf Stand 9 und 10. Eine 93er Serie reichte Frank Armbruster zum Schluss nicht, er verlor das Match um einen Ring. So ging der erste Wettkampf denkbar knapp mit 2:3 an die iranische Nationalmannschaft.
Übrigens war die iranische Nationalmannschaft durchweg mit den neuesten Luftpistolen der Firma Steyr und Feinwerk ausgestattet. Wer also dachte, hier bekäme man fremde Fabrikate zu sehen, lag falsch. Dafür sorgten die Damen der iranischen Mannschaft, die alle mit Kopftuch bekleidet waren, auf deutscher Seite für Aufsehen.
Das Mittagessen bestand aus einem reichhaltigen Mehrgänge Menü, das speziell auf die Essgewohnheiten unserer Gäste abgestimmt war und wurde von SSVg Brigachtal gestiftet und serviert. Durch die sprachliche Barriere und mangels genügend Dolmetscher war leider eine Unterhaltung mit den iranischen Schützen nicht möglich. Nach einer kleinen Verdauungspause startete dann der zweite Wettkampf.
Im Gegensatz zum Vormittag erwischte ich mit einer 89er Serie einen katastrophalen Start und lag nach der zweiten Serie mit 4 Ringen zurück. Mein iranischer Gegner schoss wesentlich schneller als ich und schloss mit einer 93er Serie und 376 Gesamtringen ab. Ich gab alles und hatte mit 11 Zehnern am Stück zwischen der 3. und 4. Serie einen super Lauf. Als nach dem 35. Schuss dann eine 8 auf dem Monitor auftauchte, wusste ich, dass ich mir in den letzten 5 Schüssen nur noch einen Ausrutscher mit einer 9 leisten konnte, um zu gewinnen. Mittlerweile waren alle anderen Begegnungen beendet. Es stand 2:2 und von meinen letzten Schüssen würde also Sieg oder Niederlage abhängen. Alle Teilnehmer standen inzwischen hinter mir und diskutierten gespannt – halb auf deutsch, halb auf persisch - über den Ausgang dieses Kampfes. Noch 8 Minuten Wettkampfzeit, mein 36. Schuss (eine 9,3) ließ ein Aufstöhnen im deutschen Lager ertönen. Nun brauchte ich noch 4 Zehner zum Sieg. Ich gab alles und tatsächlich, mit viel Glück, schaffte ich dieses Kunststück und holte mit 377 Ringen den 3. Punkt und somit den Sieg des zweiten Wettkampfes für Südbaden. Ich war in Schweiß gebadet als mir meine Mannschaftskameraden gratulierten. Auch mein Gegner Reza Karimpoo beglückwünschte mich auf persisch. Ich antwortete in tiefstem alemannischem Dialekt. Und trotzdem hatte ich das Gefühl ihn zu verstehen, denn Sport verbindet.