Home Verein Bogen Gewehr  Veranstaltungen Aktuell Bilder Presse

Pistole

Chronologischer Kurzbericht vom D1–Lehrgang in Steinbach vom 6. – 7. März

 

Teilnehmer: Tobias und Marvin (Albbrucker Pistolenjugend)
Dienstag, 02.03.

Vorbereitung Teil 1:

Was wird gebraucht, um beim Lehrgang in Steinbach in der freien Zeit am Computer zu spielen - sprich „zu zocken"?

Liste wird erstellt, neueste Spiele organisiert.

Freitag, 05.03.

Vorbereitung Teil 2:

Alles abgecheckt, sämtliche Spielkonsolen plus Zubehör und diversen Anschlusskabel eingepackt. Über Internet wurden in Steinbach die vorhandenen Räumlichkeiten schon mal nach Monitor oder Beamer abgesucht.
Samstag, 06.03.

7.00 Uhr Abfahrt:

Während der Fahrt wird über Strategie und Taktik der einzelnen Spiele diskutiert. Vorfreude macht sich breit. Doch leider geht es wegen dem schlechten Wetter nur langsam voran. Wichtige Freizeitminuten stehen auf dem Spiel.
9.35 Uhr Ankunft: 55 Minuten zum Einchecken, genug Zeit einen Bildschirm zu organisieren, die Spielkonsole in Betrieb zu nehmen und schon mal ordentlich los zu zocken.
10.00 Uhr Aufwärmen + Gymnastik: Widerwillig werden die Übungen absolviert. Nur der Gedanke an die nächste Pause hält aufrecht.
12.30 Uhr Mittagessen: Davor und danach wird gezockt was das Zeug hält, duschen kann man auch später.
14.30 Uhr Schießtraining außerhalb der Sportschule: Keine Chance, in der Pause an die Spielkonsole zu kommen. Bleibt nur, mit den unnötigsten Funktionen des Handys zu prahlen.
17.30 Uhr Abendessen: Siehe Mittagessen
19.00 Uhr Spiel und Spaß in der Sporthalle: Für die einen zu leicht, für die anderen zu schwer. Trotzdem, die bevorstehende Spielnacht hält die Laune hoch.
20.30 Uhr Programmende: Endlich, los geht’s. Jetzt wird gezockt bis die Konsole glüht.
22.00 Uhr Bettruhe: Natürlich lass ich mein Bett in Ruhe!
24.00 Uhr Game over

(Geschätzte Zeit vom Trainer, könnte auch geringfügig um ein paar Stunden abweichen)

Die Finger wund gespielt, alle Gegner besiegt, der ultimative Zocker an der Konsole ist ermittelt, erschöpft aber glücklich sinkt man in die Kissen.

Sonntag, 07.03.

7.45 Uhr Frühstück

Einsilbige Nahrungsaufnahme, die lauten und zu Späßen aufgelegten Trainer nerven.
8.30 Uhr Schießtraining außerhalb Siehe Samstag Nachmittag
12.00 Uhr Mittagessen Siehe Sonntag Frühstück
13.00 Uhr Schluss-besprechung und Abfahrt Sämtliche elektronischen Spielutensilien einpacken, örtlich „ausgeliehene" Geräte heimlich zurückstellen.
13.30-16.00 Uhr Heimfahrt Vom Trainer auf die müden Augen angesprochen, kommt folgende Antwort: „MIR reichen 4 Stunden Schlaf vollkommen - lass mich deshalb bei der Heimfahrt einfach schlafen."
16.00 Uhr zurück daheim Schnell alles wieder angeschlossen und noch 'ne Runde gezockt.
Alles in allem: Wochenende erfolgreich abgeschlossen.

Ach ja, nebenbei hatten wir noch 'nen Lehrgang.

   

Thomas Albiez 


SETZLISTE_2010_Abschluss_RW.pdf


2. Platz beim Finale Bezirksliga Luftpistole

Am 6. Februar war das Finale der Bezirksliga Luftpistole in Wehr.

Im Halbfinale traf Albbruck auf die Mannschaft aus Wehr. Geschwächt durch einen Ersatzschützen konnte die SSG Wehr keinen nennenswerten Widerstand leisten und Albbruck gewann diesen Wettkampf 4:1. Die besten Ergebnisse erzielten „Doktor Hoggi“ mit 354 und Thomas Albiez mit 382 Ringen.

Der Favorit ESV Weil, ehemaliger Zweitverein von Thomas Albiez, war dann im Finale der Gegner gegen den es zu bestehen galt. Trotz einer immensen Leistungssteigerung von Marvin Dumke mit 356, Norbert Ebin mit 358 und Artur Kuder mit 342 Ringen, zog der SV Albbruck letztendlich den Kürzeren und musste sich mit 2:3 geschlagen geben. Ein Sieg wäre im Bereich des Möglichen gewesen, hatten doch beide Vereine mit 1784 dieselbe Gesamtringzahl und damit das Tageshöchstresultat geschossen. Aber auch der 2. Platz reicht für das Erreichen des Relegationswettkampfes der Landesliga am 06. März in Buchholz. Mit einem silbernen Pokal und Anstecknadeln ging es dann frohgelaunt nach der Siegerehrung wieder nach Hause.

Thomas Albiez


Luftpistolen - Freundschaftsschießen in Ebnet-Kappel

 

Am 16.01.2010 fuhren 11 Pistolenschützen (wirklich 11 Stück!) nach Ebnet-Kappel zu den Toggenburger Luftpistolen-Meisterschaften.

Der 1. Vorstand unserer Schweizer Schützenkollegen Christoph Rickli und Vereinsmanager

Markus Maier waren sehr erfreut und hießen uns willkommen.

Nach einer kleinen Stärkung in Form von Kaffee oder Cola konnte es dann losgehen.

Der Schießstand in Ebnet-Kappel ist ganz nach schweizer Art in einen Luftschutzbunker integriert, optimal ausgeleuchtet und immer für Höchstleistungen gut (2003 gewann hier Thomas Albiez mit bisher unübertroffenen 390 Ringen.)

Nun, ganz so gut waren die Ergebnisse dieses Mal nicht, trotzdem konnten alle Schützen mehr als zufrieden sein. Überraschung des Tages war Tobias Lüttin, der aus heiterem Himmel 364 Ringe schoss und somit sein volles Leistungspotential zeigte.

Andere Ergebnisse waren zwar nicht so hoch, aber umso erfreulicher für die Schützenkameraden. An dieser Stelle noch mal einen Dank an Franz Würth der mit einer Runde Kaffee seine 333 Ringe feierte. Hier die einzelnen Ergebnisse:

N. Ebner                317            F. Würth       333               W. Jenne          338

L. Ortlieb               350            A. Kuder       352               J. Asal              354

D. Hoggenmüller     354            M. Dumke     358               N. Ebin            359

T. Lüttin                 364            T. Albiez       383

Mit dem letzten Schuss vergab T. Albiez die Möglichkeit eine 100er- Serie zu schießen.

Nach reichhaltigem Mittagessen, das von den Schweizer Schützenkameraden spendiert wurde und von dem sogar Tobias satt wurde, saß man noch lange zusammen.

Hier noch einmal einen Dank an die Fahrer Wolfgang Jenne, Franz Würth und allen Unkenrufen zum Trotz Nadine Ebner.

 


 

LP_Ergebnisliste_2010_5.pdf


Letzter Rundenwettkampf Bezirk Lupi am 10.01.2010

Albbruck – Kandern    4 : 1

Mit einem ungefährdeten Sieg über Kandern sicherte sich Albbruck I den 2. Platz und schießt am 06.02.2010 beim Finale gegen Wehr II. Mit 369 bzw. 336 Ringen lieferten Thomas Albiez und Marvin Dumke auf den Plätzen 1 und 2 ihre schlechtesten Wettkämpfe ab. Auf Stand  4 und 5 kamen Dominik Hoggenmüller und Artur Kuder auf ihren bisherigen Schnitt. Allein Norbert Ebin überraschte mit 363 Ringen. Trotzdem konnte Kandern kein Vorteil draus ziehen und nur Marvin musste sich geschlagen geben. Die mangelnde Spannung bei den Wettkämpfen konnte aber durch den Unterhaltungswert der Standaufsicht in Person von Manfred Lindacher ausgeglichen werden

Ein Bericht von Thomas Albiez

Sollte jemand den Bericht des vorletzten Wettkampfes (5:0 gewonnen!) vermissen, der wende sich bitte an Marvin Dumke und Dominik Hoggenmüller.

 


 

Zweiter Bezirksrundenwettkampf der 1. Luftpistolenmannschaft

Ein Bericht von Th. Albiez

Albbruck 1 : ESV Weil 3 2:3 2. Tabellenplatz ade!

Gegen eine taktisch gut aufgestellte Weiler Mannschaft hatten wir letztlich das Nachsehen. Sah es auch zwischenzeitlich für uns gut aus, so lag es allein am Tempo der Schützen auf Stand 3 - 5. Je größer die Nervosität, desto schneller wurde geschossen. Gegen Ende standen nur noch Weiler Schützen am Stand und mit den letzten Schüssen stand dann auch das Endresultat fest. Schade, ich hätte gerne meinen ehemaligen Kollegen eine Niederlage gegönnt. Aber wir treffen bestimmt wieder einmal aufeinander und da wir das jüngere Team sind, stehen die Chancen bestimmt nicht schlechter. Während Marvin mit 351 und ich mit 384 Ringen die Punkte holten, blieben Dominik, Norbert und Artur unter ihren Möglichkeiten. Immerhin fand bei Norbert die versprochene Leistungssteigerung statt, allein die sieben Ringe nützten dann doch nichts. Bei Dokter Hoggi (Neuer Spitzname von Horst Wünsch) und Artur lief gar nichts und die Ergebnisse lagen weit unter den erhofften 350 Ringen. Von den Leistungen der 2. und 3. Mannschaft hängt es jetzt ab, ob wir evtl. taktische Umstellungen vornehmen werden.

 


 

Rundenwettkämpfe 2009/10

 

Alle drei Pistolenmannschaften sind erfolgreich in die neue Runde gestartet. Unsere dritte Mannschaft mit Jens Asal, Nadine Ebner und Markus Wieser erreichte eine Gesamtringzahl von genau 1000. Die zweite Mannschaft erzielte mit einer geschlossenen Leistung (Wolfgang Jenne 353, Tobias Lüttin 352 und Lothar Ortlieb 351 Ringen) eine Gesamtergebnis von 1056 und sind damit Tabellenführer. Mit diesen Leistungen empfehlen sich alle drei Schützen als evtl. Ersatz für die 1. Mannschaft. Diese siegte glücklich gegen die Mannschaft aus Todtnau mit 3:2. Bemerkenswert die Leistung von Marvin Dumke mit 360 Ringen. Schlusslichter der Mannschaft sind mit jeweils 338 Ringen Artur Kuder und Norbert Ebin. Doch letzterer gibt sich kämpferisch. Sein Kommentar: „Beim nächsten Wettkampf müsst ihr euch warm anziehen.“ Man darf gespannt sein.


 

Vergleichswettkampf Luftpistole Iran – Südbaden

 

Ein Bericht von Thomas Albiez

 

Seit ich die Einladung zum Vergleichswettkampf Iran gegen Südbaden erhalten hatte, wartete ich mit Spannung auf diesen Wettkampf. Die iranische Nationalmannschaft absolvierte im Sommer ein Trainingslager in Hessen und suchte nach einem würdigen Gegner. Mit Abdullah Ustaoglu, Kathrin Pfundstein, Frank Armbruster, Christian Schebesta und meiner Wenigkeit hatte Südbaden eine schlagkräftige Gruppe zusammengestellt.

Am Samstag, den 12. September, trafen wir uns gegen 9.00 Uhr am Schützenstand des SSVg Brigachtal, außer Abdullah, der von Karlsruhe kommend den weitesten Weg hatte und bekanntlich morgens nicht aus dem Bett kommt. Pünktlich zum Wettkampfbeginn um 10.00 Uhr stand er dann grinsend mit seinem Pistolenkoffer in der Tür und erlöste unseren Landessportleiter, Richard Fellner, von der Angst, nur mit 4 Pistolenschützen antreten zu müssen.

Mit zehnminütiger Verspätung kam dann auch die Ansage: START. Ich begann mit einer 9, es folgten dann 10 Zehner am Stück (irgendwie flogen sie einfach hinein) und setzte meinen iranischen Gegner mit einer 99er Serie mächtig unter Druck. Seine zweite Serie war eine 89 und somit konnte ich den Vorsprung noch vergrößern und gewann diesen Wettkampf mit 382 zu 370 Ringen. Auch Abdullah ließ nichts anbrennen und holte mit sagenhaften 388 Ringen den zweiten Punkt für Südbaden.

Bei den Begegnungen 3 und 4 gingen die Punkte auf das Konto des Irans. Und so kam es jetzt auf die 5. Paarung an, den Schützen auf Stand 9 und 10. Eine 93er Serie reichte Frank Armbruster zum Schluss nicht, er verlor das Match um einen Ring. So ging der erste Wettkampf denkbar knapp mit 2:3 an die iranische Nationalmannschaft.

Übrigens war die iranische Nationalmannschaft durchweg mit den neuesten Luftpistolen der Firma Steyr und Feinwerk ausgestattet. Wer also dachte, hier bekäme man fremde Fabrikate zu sehen, lag falsch. Dafür sorgten die Damen der iranischen Mannschaft, die alle mit Kopftuch bekleidet waren, auf deutscher Seite für Aufsehen.

Das Mittagessen bestand aus einem reichhaltigen Mehrgänge Menü, das speziell auf die Essgewohnheiten unserer Gäste abgestimmt war und wurde von SSVg Brigachtal gestiftet und serviert. Durch die sprachliche Barriere und mangels genügend Dolmetscher war leider eine Unterhaltung mit den iranischen Schützen nicht möglich. Nach einer kleinen Verdauungspause startete dann der zweite Wettkampf.

Im Gegensatz zum Vormittag erwischte ich mit einer 89er Serie einen katastrophalen Start und lag nach der zweiten Serie mit 4 Ringen zurück. Mein iranischer Gegner schoss wesentlich schneller als ich und schloss mit einer 93er Serie und 376 Gesamtringen ab. Ich gab alles und hatte mit 11 Zehnern am Stück zwischen der 3. und 4. Serie einen super Lauf. Als nach dem 35. Schuss dann eine 8 auf dem Monitor auftauchte, wusste ich, dass ich mir in den letzten 5 Schüssen nur noch einen Ausrutscher mit einer 9 leisten konnte, um zu gewinnen. Mittlerweile waren alle anderen Begegnungen beendet. Es stand 2:2 und von meinen letzten Schüssen würde also Sieg oder Niederlage abhängen. Alle Teilnehmer standen inzwischen hinter mir und diskutierten gespannt – halb auf deutsch, halb auf persisch  - über den Ausgang dieses Kampfes. Noch 8 Minuten Wettkampfzeit, mein 36. Schuss (eine 9,3) ließ ein Aufstöhnen im deutschen Lager ertönen. Nun brauchte ich noch 4 Zehner zum Sieg. Ich gab alles und tatsächlich, mit viel Glück, schaffte ich dieses Kunststück und holte mit 377 Ringen den 3. Punkt und somit den Sieg des zweiten Wettkampfes für Südbaden. Ich war in Schweiß gebadet als mir meine Mannschaftskameraden gratulierten. Auch mein Gegner Reza Karimpoo beglückwünschte mich auf persisch. Ich antwortete in tiefstem alemannischem Dialekt. Und trotzdem hatte ich das Gefühl ihn zu verstehen, denn Sport verbindet.