Aktuelles

Südbadenliga, dritter Wettkampftag


Albbruck : Gengenbach   2 : 3
Albbruck : St. Georgen    3 : 2

 Der dritte Wettkampftag fand für Albbruck wie schon vor 4 Wochen in Lauf statt. Der erste

Gegner an diesem Tag war Gengenbach, momentan auf Platz 10, vom Leistungsvermögen

eigentlich von Albbruck leicht zu schlagen. Doch nichts ist so sicher wie die

Unberechenbarkeit dieser Liga, zumal Marvin an diesem Wochenende verhindert war und

Artur Stephan als Ersatz einspringen musste.

Gengenbach war hochmotiviert mit der stärksten Besetzung angetreten und setzte die

Albbrucker mit den ersten zwei Serien gehörig unter Druck. So lag Lukas zur Mitte des

Wettkampfes zwei Ringe, Myriam einen Ring und Artur wie erwartet viele Ringe zurück. Da

halfen auch die sehr guten 378 Ringe von Thomas auf Position 1 und 367 Ringe von Markus

auf Position 4 wenig. Myriam verlor nach hartem Kampf denkbar knapp mit einem Ring 354

zu 355 Ringen. Artur kam gar nicht zurecht und kam nur auf 291 Ringe. Wiedermal waren

alle Augen auf Lukas gerichtet. Sein Gegner hatte 361 Ringe vorgelegt und eine 93er

Schlußserie von ihm hätten wieder mal „Stechen“ bedeutet. Doch mit dem letzten Schuss,

eine 6, war auch die letzte Möglichkeit vertan diesen Wettkampf zu gewinnen. Somit hatte

der SV Gengenbach mit seiner bisher besten Leistung die Albbrucker Pistolenschützen

überrascht und 3 zu 2 besiegt

Das Mittagessen wurde mit gemischten Gefühlen eingenommen, stand man am Nachmittag

mit dem Schützenverein aus St. Georgen doch einem vermeintlich noch stärkeren Gegner

gegenüber.

Wie schon beim letzten Wettkampftag schwächelte Thomas beim zweiten Durchgang. Von

Anfang an musste er einem 2 Ringe Rückstand hinterher rennen, und da sich sein Gegner

auch bei der letzten Serie keine Blöse gab, blieb es bei diesem Rückstand und Thomas

musste mit ungewohnten 368 Ringen seinen Punkt abgeben. Wie angenommen hatte

Ersatzschütze Artur keine Chance, auch dieser Punkt ging an St. Georgen. Zum Glück

konnte sich heute der Mannschaftsführer auf seine Schützen auf Position 2 bis 4 verlassen.

Markus gewann seinen Wettkampf mit 361 zu 354. Myriam setzte sich mit 366 zu 361 durch

und Lukas durchbrach mit 371 Ringen zum ersten Mal in der SBL die 370er Ringgrenze. Mit

8 Ringen Vorsprung holte er den nötigen dritten Einzelpunkt für die Albbrucker.

In der Tabelle steht Albbruck nun mit 8 zu 4 Mannschaftspunkten auf dem dritten Platz, darf

sich aber, um am Ende auf einem Treppchen-Platz zu stehen, keinen Ausrutscher mehr

erlauben.

Die nächsten Gegner am 25.11 in Heitersheim sind Förch und der Aufsteiger Pfaffenweiler,

auch ein vermeintlich „leichter“ Gegner.

Ein Dank und Respekt an Artur Stephan der sich kurzfristig diesen „Trainingseinheiten“

gestellt hat.

 

T.A.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Ut commodo pretium nisl. Integer sit amet lectus. Nam suscipit magna nec nunc. Maecenas eros ipsum, malesuada at, malesuada a, ultricies dignissim, justo. Mauris gravida dui eget elit.


Südbadenliga, zweiter Wettkampftag

 

Sieg und Niederlage für Albbruck
Spannung pur auf Zweitliganiveau
 5 : 0 gegen Buchholz
 2 : 3 gegen March

 Am 28.10. fand für  die Albbrucker Pistolenschützen in Heitersheim der zweite Wettkampftag der Südbadenliga statt. Der erste Gegner: der KKSV Buchholz. Durch die Zeitumstellung und den späten Wettkampfstart um 11.30 Uhr präsentierte sich Albbruck bestens ausgeschlafen und schickte den Gegner ohne wirkliche Chance nach Hause. Mit einer fetten „Zehn“ hatte Lukas dann eiskalt auch noch die letzte Hoffnung des Gegners auf wenigstens einen Einzelpunkt beim Stechen zerschlagen. Wieder konnten alle Albbrucker Schützen an das hohe Leistungsniveau vom ersten Wettkampftag anschliessen.

Nach einer sehr kurzen Mittagspause warteten dann schon die Sportschützen aus March auf den zweiten Durchgang. Die Marcher Schützen setzten die Albbrucker von Anfang an unter Druck. Mit einer 90er Startserie lag Thomas schon 4 Ringe zurück. Auch Marvin hatte einen Rückstand von 7 Ringen aufzuholen. Auf den Positionen 2 und 4 waren die Gegner etwa gleichstark. Lediglich auf Position 5 kam die Schützin aus March mit einer 81er Serie Markus doch sehr entgegen. Während den letzten Wettkampfminuten spitzte sich dann die Situation zu. Fast bei jedem abgegebenem Schuß wechselte die Anzeige die führende Mannschaft. Mit einer 93er Schlußserie konnte Thomas mit „nur“ 370 Ringen den jungen Marcher Schützen dann doch noch ein- und überholen. Marvin mußte sich nach hartem Kampf mit 361 zu 363 geschlagen geben. Myriam fehlte am Schluß nur ein Ring; mit 366 zu 367 ging auch hier der Punkt nach March. Auf Position 5 hatte Markus mit 361 zu 356 einen Punkt für Albbruck geholt.

Mit diesem 2:2 waren die Weichen gestellt für ein spannendes Finale auf höchstem Niveau auf Position 2. Kaderschütze Sebastian Müller hatte mit starken 369 Ringen vorgelegt, Lukas brauchte, um zumindest ein Stechen zu erreichen, eine 95er Schlußserie; nach 88, 94, und 92er Serien eine fast unmögliche Aufgabe. Aber Schuß für Schuß arbeitete sich Lukas, der mittlerweile ganz allein an der Schußlinie stand, durch die Serie. Nach der halben Serie blieb ihm noch eine einzige 9 um mit Sebastian gleichzuziehen. 36ster Schuß: eine Zehn, 37ster Schuß: eine Zehn, 38ster Schuß: eine Zehn. Jeder Schuß begleitet vom Applaus und Jubel der Albbrucker Anhänger und vom ungläubigem Staunen der Marcher Fans. Dann Schuß Nummer 39, eine 9; Lukas brauchte also noch eine Zehn. Die letzten Minuten der Wettkampfzeit zerrinnen doch Lukas bleibt cool, er setzt zweimal ab um dann das Diabolo ganz locker in der Zehn zu versenken. Unbeeindruckt vom über ihm einbrechenden Jubel verläßt er den Stand und setzt sich auf seinen Stuhl, er kennt ja schon vom vormittag den Ablauf für ein Stechen. Die Standaufsicht verkündet das 369 zu 369 und bittet die zwei Schützen wieder in den Stand. Nach der zweiminütigen Vorbereitungszeit kommt das Kommando: 3, 2, 1, Start! Sebastian geht in den Anschlag, schießt und auf dem Monitor zeigt ein gelber Punkt eine Neun. Lukas setzt noch einmal ab, atmet noch mal durch und bringt dann die Kugel ebenfalls in der Neun unter. Das gesamte Puplikum klatscht begeister, denn nun muss ein zweiter Stechschuss die Entscheidung bringen. Wieder das Start-Kommando. Sebastian schießt wieder als Erster: eine Zehn! Die Marcher Fangemeinde ist vollkommen aus dem Häuschen aber mitten in der Geräuschkulisse schießt auch Lukas, und auch bei ihm taucht auf dem Monitor ein roter Punkt auf. Ein dritter Stechschuß muß nun die Entscheidung bringen welche Mannschaft als Gewinner aus diesem Wettkampf hervorgeht. Wieder das Start-Kommando. Sebastian legt vor: eine Neun! Auch Lukas schießt: eine Acht! In den Marcher Jubel mischt sich der anerkennende Applaus des restlichen Puplikums.

So geht dieser denkwürdige Wettkampf an March der damit den SV Albbruck an  der Tabellenspitze ablöst. Die Albbrucker Pistolenschützen stehen nun in der Tabelle auf Platz 2 und warten schon auf den dritten Wettkampftag am 10.11. in Lauf. Dort geht es dann gegen Gengenbach und St. Georgen.

T.A.


Südbadenliga, erster Wettkampftag

 Albbrucker Pistolenschützen feiern Doppelerfolg

 

Albbruck – Weil                     5 : 0

Albbruck – Schwenningen   3 : 2

 Mit gleich zwei Siegen kam die erste Pistolenmannschaft aus dem fernen Lauf (Offenburger Gegend) vom ersten Wettkampftag der Südbadenliga am 13.10. zurück. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung kamen die Albbrucker gegen den ESV Weil 2 zu einem nie gefährdeten Sieg.

Lediglich Marvin machte es bis zum Schluss spannend; mit seiner letzten Serie (eine 94er) konnte er sich knapp mit 363 zu 362 Ringen gegen seinen Kontrahenten durchsetzen. Erwähnenswert: Auf Position 5 schoss Lukas (Ersatzschütze) mit 369 Ringen das zweitbeste Ergebnis. Thomas erwischte mit 381Ringen einen super Start in diese SBL-Runde.

Da kein Albbrucker Schütze unter 360 Ringe blieb stellte die Mannschaft mit einer Gesamtringzahl von 1834 Ringen einen neuen Vereinsrekord auf.

Da der zweite Wettkampf erst um 15.00 Uhr geplant war konnte das Mittagessen gemütlich in einer Pizzeria im Nachbardorf eingenommen werden.

Gegen den SV Schwenningen (eine der bisher stärksten Mannschaften) wurde es dann doch spannender.  Auf Position 2 musste sich Marvin trotz guten 365 Ringen seinem Gegner (371 Ringe) geschlagen geben. Durch eine 81er Schlußserie verschenkte auch Markus seinen bis dahin sicher geglaubten Sieg an den SV Schwenningen (362:363). Myriam konnte mit 364 zu 363 einen hart umkämpften Punkt für den SV Albbruck erringen. Auf den Positionen 1 und 5 lies man dagegen nichts anbrennen, mit 380 Ringen setzte sich Thomas klar durch während Lukas mit 365 zu 361Ringen den entscheidenden Punkt für die Albbrucker holte.

Die Gesamtringzahl konnte ganz nebenbei auf 1836 geschraubt werden.

Mit diesen zwei Siegen und einem Punkteverhältnis von 8 zu 2 steht Albbruck ganz unverhofft auf dem ersten Tabellenplatz. Sollte dieses Leistungsvermögen anhalten und keiner ausfallen liegt ein Podiumsplatz am Ende der Südbadenliga-Runde im Bereich des Möglichen.

 

T.A.

SBL1 Bild

Ergebnislisten Grümpelschießen 2018

  

Damen

 

Platz

Nr.

Name

Ringe

1

88

A-Team

177

2

23

Die Rollschinkenjägerinnen 2

174

3

34

Die flotten 4

173

4

20

Die Rollschinkenjägerinnen

164

5

43

Zischt 2

163

6

79

Donnerbüchsen

162

7

19

Jens Harem

161

8

99

Blasorchester ll

159

9

67

Fanta 4 ( Roder )

159

10

12

3 Damen und Samuel

157

11

82

Blasorchester Albbruck I

154

12

87

Keine Ahnung

152

13

81

Steuerring

151

14

69

FFA 6

150

15

49

Gewerbeverein Damen

148

16

33

Zischt

148

17

85

S´Kuders

147

18

100

Stammtisch Ladys l

147

19

68

FFA 2

145

20

92

Wolfzoll l

144

21

61

Gipfelstürmer

136

22

101

Stammtisch Ladys ll

133

    

 

Herren

Platz

Nr.

Name

Ringe

 

 

 

 

1

10

Piccolo Banditos 2

184

2

58

SVA Vorstandsteam 3

181

3

38

Albgaischter 11

180

4

35

Albgaischter 9

180

5

71

Familie Höck

179

6

30

Albgaischter 6

179

7

66

FFA 13

178

8

98

KJG Görwihl l

178

9

54

FFW Schachen 2

178

10

86

Biertrasseln

177

11

22

Rollschinkenjäger V2

177

12

42

Albgaischter 14

176

13

14

Manpower

176

14

15

Erdinger Stammtisch 4

176

15

108

SV Albbruck lll

175

16

96

Maise Clan

175

17

47

Weiher Team 3

174

18

110

SV Albbruck V

173

19

16

Fanta 4

172

20

44

Zischt 3

172

21

53

Weiher Team 5

171

22

28

Albgaischter 4

171

23

5

Piccolo Banditos

170

24

60

Hierholzer Hausbau

170

25

95

Chälhudde Birndorf

170

26

46

Weiher Team 2

169

27

27

Albgaischter 3

169

28

41

Die jungen Wilden

168

29

11

Die hoffnungslosen Vier

168

30

6

Doppelpack

168

31

77

FFA16

167

32

18

Die Rollschinkenjäger

167

33

106

SV Albbruck l

167

34

65

FFA 11

167

35

39

Albgaischter 12

167

36

70

FFA 14

167

37

104

Görwihler KJG ll

166

38

91

SVA AH III

166

39

45

Weiher Team 1

166

40

48

Weiher Team 4

165

41

109

SV Albbruck lV

165

42

29

Albgaischter V

165

43

102

Dunschtigs-Stammtisch l

165

44

31

Albgaischter 7

165

45

50

FFW Schachen 1

164

46

37

Galgenvögel

164

47

36

Albgaischter 10

163

48

51

Gewerbeverein Albbruck 1

163

49

25

Albgaischter 1

162

50

83

Stammtisch I

162

51

84

Stammtisch II

161

52

57

FFW Schachen 3

161

53

32

Albgaischter 8

161

54

107

SV Albbruck ll

160

55

9

Erdinger Stammtisch 2

160

56

76

FFA 20

160

57

62

FFA 3

158

58

72

FFA 10

157

59

4

Ziegelhütte

157

60

103

Dunschtigs-Stammtisch ll

156

61

24

Die Toggis

156

62

59

Pistolenschützen

156

63

74

FFA 9

155

64

90

SVA AH II

154

65

105

Dunschtigs-Stammtisch lll

154

66

97

Denz

152

67

52

Gewerbeverein Albbruck 2

152

68

73

FFA 12

150

69

55

SVA Vorstandsteam 1

150

70

21

Die Schinkenspicker 2 Versuch

150

71

7

Vier Bier

150

72

93

Wolfzoll ll

149

73

56

SVA Vorstandsteam 2

147

74

78

Büchsenjäger

145

75

40

Albgaischter 13

145

76

8

Erdinger Stammtisch 1

145

77

94

Peugeot Team 2

144

78

80

Peugeot Team 1

141

79

13

Erdinger Stammtisch 3

140

80

64

FFA 4

140

81

26

Albgaischter 2

139

82

1

Jugendfeuerwehr A. 1

136

83

3

Jugendfeuerwehr A. 3

136

84

17

Die Schinkenspicker

134

85

89

SVA AH I

133

86

63

FFA 1

132

87

75

FFA 18

124

88

2

Jugendfeuerwehr A. 2

102

Silber für 376 Ringe
 
Bei der DM steht Thomas ganz unverhofft auf dem Treppchen

 Ein Bericht von Thomas Albiez.

 Mit der Luftpistole und der Freien Pistole hatte ich mich zur deutschen Meisterschaft qualifiziert und die letzten Wochen war jede freie Minute für Training im Schützenhaus oder Trockentraining zu Hause genutzt worden. Da es mit der Luftpistole die letzten Meisterschaften nicht optimal gelaufen war legte ich den Schwerpunkt auf die Freie Pistole und versuchte in den letzten Trainingseinheiten auf dem 50 Meter Stand die Einstellungen zu verfeinern. Lediglich am Tag vor dem Wettkampf bin ich noch schnell im Albbrucker Schützenhaus vorbei um die Lupi noch einzuschießen….zum Leidwesen des Putzdienstes der am selben Abend den Stand der monatlichen Grundreinigung unterzog.

Anhand der letzten Meisterschaften und den Trainingsergebnissen waren meine Ziele klar gesteckt: Mit der Lupi unter die ersten zehn Schützen und mit der „Freien“ aufs Treppchen, nach dem vierten Platz letztes Jahr lag nichts näher.

So fand ich mich denn am 28 August nach fast 5 stündiger Anfahrt im Zelt der Waffenkontrolle in München-Hochbrück ein um meine Waffen auf den vorschriftsmäßigen Zustand prüfen zu lassen. Bei der Abzugskontrolle der Luftpistole tauchten dann auf der Stirn des Prüfers Falten auf. Der Abzug hielt das Gewicht mit den 500 Gramm nicht. Auch beim zweiten Versuch löste die Waffe zu früh aus und die Falten wurden sichtlich tiefer. Das Abzugsgewicht hatte ich doch noch tags zuvor im Schützenhaus kontrolliert? Und zu Hause sogar mit 516 Gramm ausgemessen? Ist denn ein „bayrisches“ Abzugsgewicht schwerer als ein „südbadisches“? Während sich über meinem Kopf gerade ein riesiges Fragezeichen aufbaute stupste der Prüfer seinen Kollegen und murmelte etwas wie „Scho du au mol, der Abzug hält nät“. Nun beobachteten 3 Augenpaare wie die Waffe angehoben wurde und auslöste bevor das Gewicht vom Tisch gehoben wurde. Allerdings bemerkte ich das das Gewicht nicht in der vorgesehenen Rille des Abzugszüngels hing sondern außerhalb. Darauf angesprochen wurden die Falten noch tiefer, zusätzlich überzog noch eine gesunde bayrische Röte die Stirn: „Dös Gwicht hangät recht, ….Nachstellen!“ Der Kollege nickte zustimmend und streckte mir den Waffenkontrollzettel entgegen. Sollte ich tatsächlich das Abzugsgewicht verstellen und mich dann während des Wettkampfes mit einem schwereren Abzug herumschlagen? Ich war mir sicher das das Gewicht bei der Kontrolle nicht korrekt am Abzug hing. Also schnappte ich mir den Kontrollzettel und marschierte demonstrativ an der Warteschlange entlang um mich am Ende gleich wieder anzustellen. Fünf Minuten später: Mein „Hallo“ wurde nur mit einem verständnislosen Blick unter den buschigen Augenbrauen entgegnet, die Stirnfalten leuchteten nun mit dem neonroten Kugelschreiber in der Hand um die Wette. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren nahm er mir die Luftpistole aus der Hand und prüfte das Abzugsgewicht, nun genauestens beobachtet von allen Anwesenden. Und diesmal hing das Gewicht in der vorgesehenen Rille und siehe da: Der Abzug hielt.

 Grinsend nahm ich den Kontrollzettel in Empfang und machte mich auf den Weg zur Luftdruckhalle.

Da ein technischer Defekt die Stände 1 bis 50 lahmgelegt hatte musste mit zwei Durchgängen nacheinander geschossen werden und deshalb verschob sich mein Start um ca. 75 Minuten. Genügend Zeit um im Südbadener Verbandszelt noch einen Wurstsalat zu verdrücken.

Irgendwann war es dann doch 18.15 Uhr und ich fand mich mit ca. 45 anderen Schützen in der Luftdruckhalle ein um mich vorzubereiten. Keine 5 Stände neben mir entdeckte ich Wilfried der allerdings für Hessen antrat. Nach wenigen Schüssen stellte ich 3 Rasten bei Tief, zehn Kugeln später noch mal eine Raste bei Tief und eine bei Rechts. Da war das Probeschiessen auch schon vorbei, es hieß: Start frei für den Wettkampf.

Ohne große Aufregung brachte ich die erste Serie hinter mich. Mit 94 Ringen konnte ich auch zufrieden sein. Nach einer 93er Serie konnte ich mich auf 95 Ringe steigern und wollte mit einer guten Schlussserie noch ein paar Plätze gut machen. Ich wähnte mich mit meiner bisherigen Leistung zwischen den Plätzen 5-10, hatte noch genügend Zeit und erarbeitete mir eine Zehn nach der anderen. Nach vier Zehner in Folge bemerkte ich eine größere Personengruppe die hinter mir stand und auf meinen Monitor schaute. War doch noch ein Platz unter den ersten Drei möglich? Waren die 380 Ringe, die im ersten Durchgang vorgelegt wurden bisher noch nicht überboten? Also, einfach so weiterschiessen, passt ja alles, eine 98er Serie hatte ich schon ein paar mal. Denkste, keine Kugel wollte mehr durch die Mitte der Scheibe, mit sechs Neuner am Stück beendete ich diesen Wettkampf und war natürlich stinksauer. Aber nur bis Wilfried mir zum zweiten Platz gratulierte und ich es persönlich auf der großen Anzeigetafel lesen konnte.

Die Siegerehrung fand in einem recht überschaubaren Rahmen statt da um 18.00 Uhr sich die Olympia-Schiessanlage doch recht schnell leert.

Am nächsten Tag stand dann der Freie Pistolenwettkampf an. Darauf hatte ich mich über Monate vorbereitet, hier wollte ich zuschlagen. Mit Artur Stephan hatte ich sogar noch einen Coach der mich über den gesamten Wettkampf betreuen konnte. Was braucht also der Schütze mehr?

Ich weiß es nicht, aber an diesem Tag war es um einiges zu wenig. War die erste Serie mit 90 Ringen noch okay, konnten die folgenden 86er, 87er und 88er nicht wirklich überzeugen. Als ich die Schlussserie dann wenigstens noch retten wollte ging auch das in die Hose, mit 84 Ringen kam ich auf eine Gesamtringzahl von 521, das schlechteste Ergebnis der letzten zwei Jahre.  Immerhin erreichte ich noch Platz 13 von ca.90 Schützen.

Auf der Heimfahrt konnte ich aber schon wieder lachen, hatte ich mir doch meine Silbermedallie umgehängt und auch nicht zum Tanken abgelegt, was mir doch ein paar verwunderliche Blicke einbrachte. 

DM 2018

Lukas und Markus Höck bei der DM in München

 Lukas Höck bester Luftpistolenschütze von Südbaden in der Junioren 2 Klasse

 Am 24. August hatte sich Familie Höck samt Trainer auf den langen Weg zur Deutschen Meisterschaft nach München gemacht. An der Landesmeisterschaft hatten Lukas und Markus mit der Luftpistole die Limitringzahlen mit Leichtigkeit überschossen, die Trainingsleistungen der letzten Wochen zeigten nach oben und deshalb konnte auch das schlechte Wetter der guten Stimmung nichts anhaben. Mit einer Mischung aus Vorfreude und Spannung sah man dem Wettkampf entgegen, wobei die Vorfreude eher auf Seiten der Begleiter, die Spannung eher auf Seiten der beiden Schützen lag.

Nach der üblichen Waffenkontrolle, bei der die Druckluft-Kartuschen auf ihr Alter, der Abzug auf sein zulässiges Mindestgewicht von 500 Gramm und die Größe des Sportgerätes überprüft wurden ging es zum Zelt des südbadischen Schützenverbands das als Anlaufstelle für alle Schützen des SBSV fungiert. Nach einer kleinen Stärkung war es dann soweit und es ging in die große Luftdruckhalle in der bis zu 100 Schützen Platz finden. Da Markus den Stand 61 und Lukas Stand  63 zugewiesen bekommen hatten konnten die „Fans“ bequem beide Schützen gleichzeitig beobachten. In der viertelstündlichen Vorbereitungs- und Probezeit konnten dann die Zwillinge sich und die Luftpistole auf den Wettkampf einstellen.

Mit dem Kommando „Start“ lief dann für die 90 teilnehmenden Junioren die 90 minütige Wettkampfzeit und die Betreuer und Begleiter im Zuschauerbereich waren mindestens genau so aufgeregt wie die Schützen an den Ständen.

Mit guten Anfangsserien von 92 bzw. 93 Ringen konnten sich Lukas und Markus sehen lassen. Während sich Markus dann über die folgende 87er Serie ärgerte packte Lukas bei der zweiten Serie sogar noch 4 Ringe drauf, mit 96 Ringen war er auf der momentanen Rangliste auf der großen Anzeigeleinwand einer der besten Schützen. Nur 88 Ringe standen dann in der dritten Serie bei beiden Junioren auf ihren Bildschirmen was natürlich ein paar Plätze kostete aber es waren ja noch 3 Serien zu schießen. Lukas konnte sich in der vierten Serie auf sehr gute 93 Ringe steigern, mit seinen bisherigen 40 Schuss hatte er 369 Ringe erreicht und lag nur einen Ring hinter Sebastian Müller, Kaderschütze des SBSV und amtierender Landesmeister. Markus dagegen kam nicht so recht in die Gänge, einer 91er Serie folgte eine 88er. Erst bei der letzten Serie lief es, mit sehr guten 94 Ringen konnte er doch noch ein paar Plätze gut machen. Lukas lief zwischenzeitlich zur Bestform auf, mit fabelhaften 97 Ringen schob er sich an Kaderschütze Sebastian und an ca. 15 anderen Schützen vorbei. Mit einer Schlussserie von 92 Ringen stand er vorerst auf dem 4ten Platz denn erst ein noch folgender Durchgang würde die endgültige Platzierung ergeben.

So waren dann die Albbrucker Schützen schon auf dem Heimweg als das endgültige Ergebnis feststand: Lukas 558 Ringe und Platz 7! Markus 541 Ringe auf Platz 37.

Ein denkwürdiger Tag ging zu Ende und fand einen würdigen Abschluss in einem genüsslichen Abendessen in der „Lochmühle“ und einer unterhaltsamen Heimfahrt mit verschiedenen „Abkürzungen“ durch den Schwarzwald.

 

T.A.

 

 


Königsschießen 2018

Eine stattliche Anzahl Schützinnen, Schützen mit Anhang trafen sich zur Abholung des Altkönigs Hans-Peter Behringer im Furmis. Hans-Peter hatte sich gut auf den zahlreichen Besuch eingerichtet. Neben Getränken aller Art gab es für jeden Geschmack und Magen etwas, vom Geflügel über Fleisch zu tollen selbstgebackenen Kuchen. Gegen 16:00 Uhr begab sich die muntere Schar ins Schützenhaus um beim Schießen auf den Königsadler sein Glück zu versuchen. Relativ früh musste  der Vogel seinen linken Flügel lassen und somit stand mit Naomi Yamada der zweite Ritter fest. Schon erheblich länger wurde der rechte Flügel bekämpft, den schließlich Dieter Schöpf als 1. Ritter zu Fall brachte. Sehr widerspenstig erwies sich der Kopf des stolzen Tieres, den nach zähem Beschuss schlussendlich Helmut Kuder zu Fall brachte und somit neuer Schützenkönig der Albbrucker Schützen für ein Jahr wurde. Die Ehrenscheibe errang Naomi Yamada mit dem besten „Zehner“.

OSM Thomas Kilian dankte allen Mitwirkenden, sowie Organisatoren die für das Gelingen des Königsschießens sorgten.

Mit einem netten Grillabend, Siegerehrung und gemütlichem Beisammensein fand das Königsschießen sein harmonisches Ende.

König 2018

Am 07.07.2018 trafen sich die Schützen aus Albbruck-Kiesenbach 
und Ebnat-Kappel (Schweiz) zum inzwischen 24. Mal

 

Eine langjährige Tradition wurde durch den diesjährigen Besuch der Pistolen-Schützen aus Ebnat-Kappel fortgesetzt. Artur K. hatte im Vorfeld ein ansprechendes Programm ausgearbeitet und man freute sich auf die 16 angemeldeten Schweizer Schützenkameraden.

Pünktlich um 0830 Uhr begann, nach der freundschaftlichen Begrüßung, das traditionelle Frühstück mit Nuss-Zopf und ersten Gesprächen, sowie der Bekanntgabe des geplanten Tagesablaufes. Nach erfolgter Stärkung ging es dann auch gleich los.

Ziel war die Erdmannshöhle in Hasel. Eine der ältesten Tropfsteinhöhlen in Deutschland. Der Schauteil der Höhle ist 360 Meter lang, die Gesamtlänge wohl über 2 Kilometer. Einige sehr schön ausgeleuchtete Riesentropfsteine verstärken die sagenhafte Faszination der Höhle, die teilweise durch schmale Gänge und niedrige Felsdecken, im Zusammenhang mit dem aktuellen Unglück in Thailand, bei dem ein oder anderen evtl. ein mulmiges Gefühl aufkommen ließ.  Der größte Tropfstein, eingetragen im legendären "Guinness-Buch der Rekorde", ist über vier Meter hoch und am Fuße über zwei Meter dick. Sein Alter wird auf etwa 135.000 Jahre geschätzt. 

Im Anschluss begaben sich die Teilnehmer beeindruckt zum nahegelegenen Hirsch-Stüble, wo im Biergarten die reservierten Plätze eingenommen wurden. Die vorab abgesprochenen Menüs nebst Getränken fanden zügig ihre Abnehmer. Wetter, Essen und Service waren ausgezeichnet; Wirtstochter Jenny konnte jedoch leider nicht als Pistolenschütze gewonnen werden.

Weiter ging es dann zum Müll-Museum nach Wallbach, welches extra für uns geöffnet wurde. Eine ehemalige Scheune birgt hier zahlreiche Schätze aus 20-jähriger Deponiearbeit, liebevoll von der Familie Thomann gepflegt und gehegt. Das Museum entstand 1991 und war das erste seiner Art. Hier stehen Dinge, die aus der Mode kamen, technische Spielereien, die sich als Flopp entpuppten und echte Schätze direkt nebeneinander. Und das Besondere daran, quasi jedes Stück hat seine eigene lustige oder auch emotionale Geschichte, die das Ehepaar gerne an die interessierten Besucher weitergibt.

Nun fuhren alle zum Schützenhaus, wo der zu erwartende sportliche Vergleich begann. Jeder Schütze hatte sich in 2 Disziplinen zu beweisen. Es wurden für das Ranking jeweils die besten 5 Schüsse (von 7) mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter, sowie mit dem Bogen gewertet. Während die Schützenwürste köchelten, das ein oder andere Zäpfle den Durst löschte, fand das Auswerteteam nach langen Berechnungen die Sieger heraus. Bei den Damen konnte sich Ruth H. aus Ebnat-Kappel durchsetzen, bei den Herren Artur S. vom heimischen Verein. Es gab kleinere Sachpreise, welche an die die Veranstaltung erinnern sollen.

Thomas K. fand in seiner Funktion als OSM, trotz Teilnahme an einer Hochzeit, noch kurz Zeit die Gäste zu begrüßen und eigentlich auch gleich zu verabschieden. Der Abend endete auf Grund der längeren Fahrtzeit zurück in die Schweiz nicht zu spät und man verabredete und freute sich bereits jetzt auf die Jubiläumsveranstaltung im nächsten Jahr.

Eine wirklich gelungene Veranstaltung der Pistolenschützen aus Albbruck. Dank an alle die, die während des Tages oder im Vorfeld hierbei geholfen haben. 
Wenn alle anpacken, kann man was bewegen.

Text und Bilder: Artur Stephan

Artur beim Landes - Königsschießen

...es wurde Ernst für mich am 12.05.18. Ich durfte zum Landes-Schützenkönig-Schießen nach Hohberg, zusammen mit 3 weiteren LuPi Schützen vs einer Übermacht an Gewehrschützen ging's um den Titel und die Qualifikation zum Bundeskönigschießen 2019 in Wernigerode. Mehr Motivation brauchte ich nicht, insbesondere wenn man bedenkt das m.W. bisher nur LG Schützen den Titel geholt haben,...ein sehr guter Schuss würde ja reichen ;-) Schlappe 3 Std Hinfahrt also, (normalerweise benötigt man die Hälfte), 20 Minuten schießen und dann nochmal 2 Std zurück.Der Schützenverein Hohberg stellte seine Anlage zur Verfügung und sorgte zusammen mit dem SBSV für einen einwandfreien und spannenden Wettbewerb in freundlicher Atmosphäre. Zwei Durchgänge um 13.00 und 14.00 Uhr für die eingeladenen Kreisschützenkönige standen an.Ein schöner und moderner Stand, leider mit einem arg grellen Licht im Zielbereich.Mein Teiler reichte dann in der Endabrechnung für den 10 Platz (nicht letzter!). Die erste hatte einen 0.22 Teiler...das Feld war sehr dicht zusammen und es ging letztendlich wirklich um den berühmten Millimeter.Eine spannende Erfahrung.

Text u Fotos: Artur Stephan

Jahreshauptversammlung

 In der Jahreshauptversammlung des Schützenvereines Albbruck – Kiesenbach konnten von Oberschützenmeister Thomas Kilian wieder einige Mitglieder für langjährige Verbands-und Vereinszugehörigkeit geehrt werden. 25 Jahre: Manuela Trefzer, 40 Jahre Jürgen Vögele und Engelbert Haggemiller, und 50 Jahre Heinrich Ganzmann. Von einem normal verlaufenen  Vereinsjahr konnten die Referenten und auch der Kassier berichten. Neben der Teilnahme an Kreis – und Landesmeisterschaften konnten auch vier Schützen die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften erreichen. Für die aufstrebende  Jugendarbeit wäre es förderlich, wenn sich wieder ein fester Jugendtrainer, besonders im Gewehrbereich finden würde. Ein besonderes Lob wurde wieder Thomas Albiez zuteil, der sich in aufopfernder Weise um die  Aus – und Fortbildung der Jugendlichen, der Aktiven Pistolenschützen, sowie als Bogentrainer engagiert.  Am Dorfputz, Dorffest mit Kinderkarussell, Bogenstand und Schießbude waren die Schützen auch zahlreich vertreten. Eine Teilnahme der Bogenschützen an Meisterschaften und Veranstaltungen des Kreises wäre erstrebenswert. Als Vertreter der Gemeinde fand sich Norbert Hosemann ein, der die Unterstützung der Schützen durch die Gemeinde betonte. Es werden auch in diesem Jahr wieder umfangreiche Instandhaltungsarbeiten, insbesonders an der elektronischen Pistolenanlage, sowie am Kleinkaliberschießstand erforderlich sein, um einen sicheren und gepflegten Zustand der Schießanlagen zu erhalten, die die Bereitschaft und Mithilfe aller Mitglieder erfordern. Die Siegerehrung Vereinsmeisterschaften durchgeführt vom Oberschützenmeister und Schützenmeister Jens Kuder konnte kurz ausgeführt werden, da wenig Schützen teilnahmen und auch nicht alle Schützen anwesend waren. Es nahmen nur 20 Schützen in 15 Disziplinen teil. Oberschützenmeister Thomas Kilian schloss die harmonisch verlaufene Hauptversammlung und wünschte „Guten Appetit“ für das anschließende gemeinsame Essen.



Kreisjugendrunde 17/18 erfolgreich beendet

 Mit beeindruckenden Ergebnissen wurde die Kreisjugendrunde 17/18 abgeschlossen. In bekannter Manier absolvierten die Höck-Zwillinge die einzelnen Wettkämpfe. Da Lukas Höck beim letzten Wettkampf  krankheitsbedingt aussetzen mußte kam Markus mit einer Gesamtringzahl von 2129 und einem Durchschnitt von 354,83 Ringen unbedrängt auf den 1ten Platz. Mit einem Schnitt von 358,20 Ringen blieb Lukas somit der 2te Platz. Bei den Luftgewehrschützen rundeten Robin Böhler mit Platz 13 und Tim Rambow mit Platz 15 das Albbrucker Jungschützenergebnis ab.

 Der Albbrucker Schützenverein bedankt sich bei allen Betreuern, gratuliert den

Jungschützen und wünscht weiterhin „Gut Schuss“


Neujahrsschießen 2018

Zum Neujahrsschießen hatte der Schützenverein eingeladen, und viele kamen. Erstmals in  neuem Modus mit Schießen Glücksscheiben veränderten sich sogleich die Siegerlisten. Jeder hatte gleiche Chancen. Oberschützenmeister Thomas Kilian dankte allen Anwesen-den für die Teilnahme am ersten vereinsinternen Schießen im Jahr 2018 und verteilte frisch gebackene Neujahrsbrezen. Die Platzierungen: 1. Margit Schöpf, 2. Jens Kuder, 3. Jürgen Kuder, 4. Dieter Schöpf, 5. Helmut Kuder, 6. Christine Glembock, 7. Margarete Kuder, 8. Manfred Kuder, 9. Dominik Frommherz, 10. Thomas Kilian.


Neujahrsschießen 2018

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